RICARDA SCHMERSAHL

Ricarda Schmersahl erhielt den ersten Klavierunterricht bei ihrem Vater Werner Schmersahl. Mit elf Jahren wechselte sie zu ihrem zweiten Lehrer Herrn Professor Konrad Meister, der an der Musikhochschule Hannover lehrte. In dieser Zeit erweiterte sie kontinuierlich ein breit gefächertes Solo-und Kammermusikrepertoire und begann regelmäßig zu konzertieren. Auf den jährlich stattfindenden "internationalen Goslarer Klaviertagen", die Herr Professor Meister bereits 1988 ins Leben rief, vertiefte sie ihre Studien und erweiterte ihr persönliches und künstlerisches Blickfeld. 
Nach dem Tode Meisters führte sie ihr Studium als Jungstudentin bei Professor Marian Migdal an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort, wo sie 2012 ihr Diplom erhielt. 
Ihren frühen Konzertauftritten folgten erste Wettbewerbserfolge, unter anderem erste Bundespreise bei "Jugend musiziert", später der Gewinn des internationalen Königin Sophie Charlotte Wettbewerbs in Mirow. Mit ihrer Kammermusikpartnerin, der Sängerin Sarah Ferede, gewann sie den Kammermusikpreis des europäischen Wettbewerbs "Klassik Festival Ruhr" und wurde mit dem Klassikpreis des WDR, sowie dem Sonderpreis des NDR ausgezeichnet. Ricarda Schmersahl wurde mit dem Brahmspreis der Brahmsgesellschaft Hamburg, dem Steinway Förderpreis, sowie dem Förderpreis des Rotary Clubs Winsen geehrt. Der Gewinn des 1. Preises beim Theodor Leschitizky Klavierwettbewerb polnischer Musik führte sie auf eine Konzertreise nach Polen, wo sie Recitals in Warschau und Krakau gab. Einladungen zu Festivals in Deutschland, Tschechien, Österreich und der Schweiz folgten. 

 

Dem langjährigen Zusammenspiel in verschiedenen festen kammermusikalischen Besetzungen verdankt sie wertvolle Erfahrungen, insbesondere im Klaviertrio mit dem Trio Abaton, im Duo Violine und Klavier mit ihrer Schwester Maike-Marie, im Duo Liedgesang und Klavier mit der Sängerin Sarah Ferede, sowie weiteren Duo-und gemischten Ensemblebesetzungen.Während ihres Studiums besuchte sie Meisterkurse bei Arie Vardi, Rudolf Meister, Paul Badura-Skoda, Vitali und Jura Margulies, Jaques Rouvier, François Chaplin, Sebastian Knauer. Weitere künstlerische Anregungen als Kammermusikerin erhielt sie von Marius Nichiteanu, Christoph Schickedanz, Charlotte Lehmann und Thorleif Theden. Große Unterstützung verdankt sie der langjährigen Förderung durch ein Stipendium der Oscar-und Vera Ritter-Stiftung, dem Masefield-Studienpreis der Alfred Toepfer Stiftung, sowie einem Fritz Prosiegel-Stipendium.Neben ihrem künstlerischen Werdegang liegt Ricarda Schmersahl unter anderem besonders der pädagogische und methodische Aspekt des Unterrichtens am Herzen. In der Förderung und Ausbildung junger Musiker sieht sie eine besondere Verantwortung und ebenso den Schlüssel zu einem tieferen musikalischen Verständnis und der Wertschätzung für die Musik in der Gesellschaft. Eine regelmäßige Jurytätigkeit, wie zuletzt beim "International Chinese Piano Competition" oder bei "Jugend musiziert" zählen ebenfalls zu diesen weiterführenden pädagogischen Tätigkeiten. 
 

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