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„Johannes nennt eine so edle Klangqualität sein eigen, nach der jeder Cellist suchen sollte. Er ist ein unglaublich talentierter und vielversprechender Musiker."

Casals Schüler und Gründungsmitglied des Beaux Arts Trio Bernhard Greenhouse

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„Ich habe seine große künstlerische Entwicklung auf dem Violoncello mit begleitet. Er gehört zu den besten Interpreten unserer Zeit. Stilistisch, sowie technisch ist er auf höchstem Niveau."

 

Professor Daniel Graf, ehemaliger Solocellist des Museumsorchesters Frankfurt am Main

"Johannes Raab ist einer der außergewöhnlichen, herausragenden Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Sein Cellospiel zeichnet sich durch höchste technische Perfektion, gepaart mit Eleganz, tiefer Musikalität, sowie faszinierenden Klangfarben aus. Darüber zeigt er in höchstem Maße, Offenheit, Kreativität und Vielseitigkeit; ein Verständnis von Musik, welches nicht beim eigenen Spiel stehen bleibt.

Er ist im besten Sinne des Wortes ein Vermittler von Musik.  Wer ihm begegnet, seinem großartigem Cellospiel zuhört oder mit ihm über Musik spricht, dem stellt sich nicht die Frage, ob klassische Musik für unsere heutige Zeit noch eine Bedeutung hat oder ob wir auch in Zukunft ein Publikum dafür finden werden. Seine Leidenschaft und sein Talent diese zu vermitteln, ist der beste Anwalt der Musik selber. Mehr kann ein Künstler nicht leisten."

Insa Pijanka, Intendantin Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

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"Es freut mich zu hören, dass das Interesse von Johannes Raab über die Musik, die er mit außerordentlicher Meisterschaft aufführt, hinausgeht und sich auf den soziokulturellen Bereich ausdehnt. Wir brauchen Impulse von Künstlern wie Raab, die sich nicht auf dem persönlich Erreichten ausruhen, sondern ihre Begeisterung teilen und das Wesen der Musik vermitteln wollen.

José Miramontes Zapata, Dirigent

 

Vita

Johannes Raab wurde 1985 in Leipzig geboren. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren vom ehemaligen Solocellisten des NDR Sinfonieorchesters Hamburg Edwin Koch.

 

Mit 15 Jahren wurde er schulbegleitend zum Studium an der Musikhochschule Lübeck in die Klasse von Prof. Troels Svane, dem damaligen Assistenten von Prof. David Geringas, aufgenommen. Anschließend studierte er an der Musikhochschule „Carl-Maria von Weber“ Dresden bei Prof. Konstantin Heidrich (Fauré Klavierquartett), Prof. Peter Bruns und Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt.

 

Darüber hinaus vertiefte er seine Studien bei internationalen Meisterkursen, wie zum Beispiel bei Mstislav Rostropowitsch, Boris Pergamentschikow, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Miklós Perényi, Wolfgang Boettcher, David Geringas, Alban Gerhardt, Jens-Peter Maintz, Stephan Forck und Götz Teutsch.

 

Er gab zahlreiche Recitals, beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Einblicke in die Aufführungspraxis der Alten Musik, der er mehrere Jahre seines Studiums widmete, erhielt er durch die intensive Arbeit mit Prof. John Holloway (Barockgeige) und Prof. Ludger Rémy (Cembalo). Abgerundet wurde seine Ausbildung als Substitut der Dresdner Philharmoniker und als Stipendiat der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden.

 

Seit 2010 führten ihn Engagements als Solocellist von der Anhaltischen Philharmonie Dessau über das Saatsorchester Kassel nach Hamburg, wo er bis 2016 im Philharmonischen Staatsorchester engagiert war.  Außerdem war er Solocellist im Kammerorchester Louis Spohr Kassel und spielt auf der selben Position in der Camerata Hamburg.

 

Heute ist er ein gefragter Kammermusiker und Solist. Nach einigen erfolgreichen Jahren im Trio Abaton und als Gründungsmitglied des Nichiteanu Trio spielt er heute in den verschiedensten Kammermusikformationen.

 

Sein Solo-Programm „préludes“, das er zusammen mit der Intendantin der SWP Insa Pijanka konzipierte, wurde mit begeisterter Resonanz der Presse aufgenommen. Das „préludes“ Programm kombiniert Bachs Cello-Präludien mit modernen Solo-Werken für Violoncello mit Texten von zeitgenössischen Autoren und der Lutherbibel. Dabei wird auf einer Ebene der Lebensgeschichte Jesu, auf einer weiteren den vermeintlichen Hintergründen der Bach’schen Musik nachgespürt. Dieses Programm führt er mit Insa Pijanka nun schon im vierten Jahr im deutschsprachigem Raum auf. Hier zeigt sich Raab nun nicht mehr nur als Cellist, sondern auch als Komponist. So schrieb die Hessisch Allgemeine Zeitung: „Bachs Präludien wurden in Raabs Interpretation zu Glanzlichtern. Souverän gestaltete der Cellist die vibrierende Flächigkeit ebenso wie Steigerungen, spürte dem Hochgefühl und der Melancholie nach. Besonders effektvoll begab er sich besonders in die Trance des letzten konzertanten D-Dur Präludiums.“

Dass die Bachschen Suiten für Violoncello für Raab eine besondere Stellung einnehmen, ist auch daran abzulesen, dass er diese im Projekt "6" derzeit in einer Film-Gesamteinspielung produziert. Der erste Teil dieser sechsteiligen Reihe wurde bereits von diversen deutschen Fernsehanstalten ausgestrahlt. Auch im Ausland genießen seine Aufnahmen große Aufmerksamkeit, so wurde die G-Dur Suite von J. S. Bach auf den online-Plattformen des englischen Senders CLASSIC FM veröffentlicht und dort innerhalb der ersten Stunden mehr als zweihunderttausend mal gesehen.

 

Sehr wichtig ist ihm sein Können weiterzugeben, daher unterstützt er leidenschaftlich einige Education Projekte wie das Theater-Jugendorchester Kassel und gibt Internationale Meisterkurse auf Einladung des weltweit agierenden Goethe-Instituts. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer und Dozent an der International Music Academy Germany, an der er zusätzlich zu seiner festen Lehrtätigkeit regelmäßig Meisterkurse gibt und für deren internationale education und community Projekte verantwortlich. In diesem Rahmen wird 2023 Meisterkurse in Mexico geben und den Juryvorsitz des 1st IMAG international cello competition "Manuel María Ponce" inne haben.

Johannes Raab ist exklusiv beim Label Fecit Classics unter Vertrag. 2022 wird dort die Gesamteinspielung der Cellosonaten Ludwig van Beethovens, aufgenommen im Köthener Schloss erscheinen.

Als eine besondere Ehre empfindet Raab die Zusammenarbeit mit dem Traditionsunternehmen Pirastro, dem sicher wichtigsten Entwickler und Produzenten von Saiten für Streichinstrumente.

Außerdem ist Johannes Raab offizieller Markenbotschafter von KOKON sleeves und A-case.

 

Johannes Raab spielt ein Violoncello von Carlo Antonio Testore, Mailand 1726, ein Ferdinando Gagliano, Neapel 1766 und ein Giuseppe Marconcini, Ferrara 1840 (private Leihgabe).
 

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